Nach dem ich meine Laufschuhsammlung aufgrund des normalen Verschleißes etwas ausgedünnt habe, musste neues Material her. Normalerweise greife ich gerne beim Laufschuhkauf auf für mich bewährte Marken zurück. Dieses Mal wollte ich bewusst etwas Neues ausprobieren.

Die Marke HOKA ONE ONE lief mir natürlich schon mehrfach vor die Nase. Nicht zuletzt, durch die Sponsoring-Aktivitäten im Ironman-Zirkus. Tendenziell war ich eher nicht so angetan, allein schon von dem voluminösen Aussehen der Schuhsohle, die einem schon von Weitem ins Auge sticht. Nach dem ich jetzt aber schon diverse gute Beiträge über HOKA’s gelesen habe, holte ich mir den HOKA ONE ONE Clifton 5 als neuen Schuh für die ruhigen GA-Einheiten an.

Erster Eindruck

An das etwas gewöhnungsbedürftige Aussehen gewöhnte ich mich schnell, ähnlich erging es mir dann bei den ersten Laufeinheiten mit der etwas anderen Sohlenkonstruktion. Auf den ersten Metern merkt man schon, dass die Sohle ein deutlich weicheres Gefühl vermittelt. Trotz der weichen Sohle wirkt der Laufschuh nicht „schwammig“, da die Sohlenkonstruktion durch den sogenannten Meta-Rocker Aufbau ausreichend Stabilität bietet. Generell steht man im HOKA ONE ONE Clifton 5 sehr stabil, was gerade auch bei langen Dauerläufen für ein positives Gefühl sorgt.

Passform und Laufeigenschaften

Von der Größe her scheint der HOKA-Schuh einen Tick kleiner auszufallen als beispielsweise Schuhe von New Balance oder On-Running. Im Vorfußbereich sitzt er bei meinen schmalen Füßen schön fest und an der Ferse etwas leichter. Für mich passt das gut – aber Läufer mit breiten Füßen könnten hier ihre Probleme haben.
Der Clifton 5 ist auf Waldböden genauso gut geeignet wie auf der Straße oder wo auch immer man laufen möchte. Auch bei eisigen Bodenverhältnissen und nassen Bedingungen konnte mich der Schuh bisher überzeugen.

 

  • Early Meta-Rocker für eine dynamisch schnelle Abrollbewegung
  • Vollflächige EVA-Zwischensohle mit bewährter HOKA ONE ONE Dämpfung
  • Abgerundete Ferse für einen optimalen Fußaufsatz
  • Durchgehendes Außensohlen-Design für vollen Bodenkontakt
  • Strategisch verteilte Gummiverstärkungen zur Reduzierung des Gewichts

Fazit

Als Wettkampfschuh werde ich den HOKA ONE ONE Clifton 5 vermutlich nicht nutzen. Bei einem Langdistanzrennen könnte man ihn vermutlich noch in Erwägung ziehen. Ich bevorzuge diesen Schuh für lockere und längere Dauerläufe. Für schnellere Läufe bevorzuge ich einen Schuh, der ein etwas direkteres/härteres Gefühl vermittelt.