Wie schon in den letzten Jahren startete ich beim Ironman 70.3 Rapperswil. Der Event am Zürichsee zählt definitiv zu meinen Lieblingsrennen und ich freute mich nun schon zum vierten Mal an der Startlinie zu stehen. Drei Wochen vor dem großen Rennen in Klagenfurt ein guter Zeitpunkt für eine letzte Standortbestimmung.

Um 8.35 Uhr ging es für meine Age-Group via Rolling-Start ins Wasser. In der dritten Startreihe nahm ich das Rennen in Angriff und konnte gut mit den vor mir startenden Athleten mithalten. Kurz vor der Wendeboje, nach der Hälfte der 1,9 Kilometer, schwammen wir schon auf einen größeren Pulk der vorher startenden Startgruppe auf und es wurde etwas unübersichtlich wer wohin gehört. So wurde die Führungsgruppe etwas auf gesplittet und ich hatte nur noch einen direkten Konkurrenten in unmittelbarer Nähe. Auf dem zweiten Teilstück standen dann sehr viele Überholmanöver an. Mit knapp über 29 Minuten kam ich als 9. in der AK aus dem Wasser.

Lake of Zürich
Swim 70_3 Rapperswil

Um 8.35 Uhr ging es für meine Age-Group via Rolling-Start ins Wasser. In der dritten Startreihe nahm ich das Rennen in Angriff und konnte gut mit den vor mir startenden Athleten mithalten. Kurz vor der Wendeboje, nach der Hälfte der 1,9 Kilometer, schwammen wir schon auf einen größeren Pulk der vorher startenden Startgruppe auf und es wurde etwas unübersichtlich wer wohin gehört. So wurde die Führungsgruppe etwas auf gesplittet und ich hatte nur noch einen direkten Konkurrenten in unmittelbarer Nähe. Auf dem zweiten Teilstück standen dann sehr viele Überholmanöver an. Mit knapp über 29 Minuten kam ich als 9. in der AK aus dem Wasser.
Der erste Wechsel war wie so oft nicht optimal, aber es ging dann doch relativ zügig aufs Rad. Auf den ersten 5-10 Kilometern suchte ich noch meine Radbeine, die Wattwerte waren aber gut und von Kilometer zu Kilometer fühlte sich das Radfahren besser an. Nach 2 Stunden und 23 Minuten stellte ich mein Rad wieder in der Wechselzone ab und machte mich als 16. mit noch guten Beinen zum zweiten  Wechsel auf.

Schon nach wenigen Metern in den Laufschuhen merkte ich ein starkes Stechen unter dem rechten Brustkorb. Auf dem ersten Kilometer versuchte ich das Problem zu ignorieren, positiv zu denken und in den Lauf-Rhythmus zu kommen. Allerdings viel das Atmen schwer und ich konnte keine anständige Pace anschlagen. So kämpfte ich auf den ersten sechs Kilometern mehr mit den sich weiter ausbreitenden Schmerzen in der rechten Brust, wie mit dem Kampf gegen die Uhr.
Bis zum Ende der ersten Runde gewöhnte ich mich an die gefühlte Enge durch das schwerfällige Atmen und mit dem Beginn der zweiten Runde ließ das Ganze etwas nach. Nach etwa 12 Kilometern konnte ich trotz Malheur meine Pace wieder deutlich erhöhen und das Laufen viel leichter. Die letzten 6 Kilometer bis ins Ziel waren dann schon wieder fast nach Plan mit einer Pace knapp über der 4 Minuten Marke.
Die Halbmarathon Zeit von deutlich über 1:30h ist natürlich nicht das was ich von mir erwartet hatte, allerdings ist die Tatsache, dass ich auch aus einem Tief während eines Rennens rausfinden kann gut für den Kopf und die bevorstehenden Rennen. Trotz langsamer Laufzeit verlor ich auf der letzten Disziplin nur vier Plätze in der AK und konnte noch in den Top 20 finishen.

Jetzt heißt es die letzten drei Wochen, vor allem verletzungsfrei hinter mich zu bringen und den allerletzten Feinschliff für den Ironman Klagenfurt am 01. Juli zu machen.